Windows ohne Spionagefunktionen nutzen – | Windows ohne Spionagefunktionen nutzen | ChannelPartner

Microsoft sammelt schon seit vielen Jahren Daten über die Windows-Benutzer. So will das Unternehmen das Betriebssystem verbessern. Um diesen stetigen Datenfluss zu unterbrechen, empfehlen sich folgende Einstellungen: 

Deaktivieren Sie den Dienst für Benutzererfahrungen und Telemetrie. Tippen Sie Dienste in das Suchfeld der Taskleiste und klicken Sie auf den gleichnamigen Suchtreffer. Scrollen Sie in der Liste der Dienste nach unten und klicken Sie doppelt auf „Benutzererfahrungen und Telemetrie im verbundenen Modus“. Stellen Sie den Starttyp auf „Deaktiviert“ und bestätigen Sie mit „OK“. Starten Sie Windows neu, um die Einstellung zu übernehmen.

Schalten Sie personalisierte Werbung ab. Öffnen Sie hierzu über das Startmenü die „Einstellungen“ von Windows und gehen Sie zu „Datenschutz und Sicherheit –› Allgemein“. Setzen Sie dort alle fünf Schalter auf „Aus“.

Deaktivieren Sie Diagnose- und Feedbackdaten. Rufen Sie in den Einstellungen den Punkt „Datenschutz und Sicherheit“ auf und öffnen Sie „Diagnose und Feedback“. Setzen Sie die Schalter bei „Optionale Diagnosedaten senden“, „Freihand und Eingabe verbessern“, „Individuelle Benutzererfahrung“ und „Diagnosedaten anzeigen“ samt und sonders auf „Aus“. Klappen Sie das Menü bei „Diagnosedaten löschen“ auf und klicken Sie auf „Löschen“. Stellen Sie bei „Feedbackhäufigkeit“ die Option „Nie“ ein.

Stellen Sie die Onlinespracherkennung ab. Dies erledigen Sie in den Einstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit –› Spracherkennung“. Setzen Sie den Schalter dazu bei „Online-Spracherkennung“ auf „Aus“.

Schalten Sie die Eingabeaufzeichnung ab. Gehen Sie zu „Datenschutz und Sicherheit –› Freihand- und Eingabeanpassung“ und deaktivieren Sie „Benutzerdefiniertes Freihand- und Eingabewörterbuch“.

Überprüfen und beschränken Sie die App-Berechtigungen. Öffnen Sie in den Einstellungen den Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ und scrollen Sie sodann nach unten zu „App-Berechtigungen“. Wichtig sind vor allem die ersten drei Berechtigungen, nämlich der Zugriff auf die Standortinformationen, die Kamera sowie das Mikrofon. Klicken Sie auf „Standort“ und schalten Sie entweder den Zugriff durch das Deaktivieren von „Ortungsdienste“ generell ab. Oder Sie lassen den Schalter auf „Ein“ und überlegen sich bei allen aufgelisteten Apps, ob Sie tatsächlich wissen müssen, wo Sie sich gerade befinden. Das Gleiche machen Sie bei „Kamera“ und „Mikrofon“. Auch hier können Sie den Zugriff entweder komplett sperren oder ausgewählten Apps wie Teams, die die Funktion wirklich benötigen, den Zugriff erlauben. Sehen Sie sich weiterhin die Einstellungen unter „Kontoinformationen“, „Kontakte“, „Kalender“, „E-Mail“, „Aufgaben“, „Messaging“, „Dokumente“ und „Bilder“ an und gewähren Sie auch hier nur den Apps Zugriff, die das zum Funktionieren brauchen.

Deaktivieren Sie Copilot. Gehen Sie in den Einstellungen auf „Apps –› Installierte Apps“, scrollen Sie nach unten zu „Copilot“ und klicken Sie dort auf die drei Punkte. Wählen Sie „Deinstallieren“, um das Programm zu entfernen, oder klicken Sie auf „Erweiterte Optionen“. Stellen Sie bei „Hintergrund-App-Berechtigungen“ die Option „Nie“ ein und setzen Sie den Schalter bei „Wird bei der Anmeldung ausgeführt“ auf „Aus“.

Schalten Sie um auf ein lokales Konto. Windows wird normalerweise mit einem Microsoft-Konto vorkonfiguriert. Das ist zwar praktisch für Daten-Backups und die Synchronisation mit anderen Rechnern, Sie bezahlen dies jedoch mit der Preisgabe zahlreicher Daten. Um auf ein lokales Konto umzustellen, klicken Sie in den Einstellungen auf „Konten –› Ihre Infos“ und klicken dann auf „Stattdessen mit einem lokalen Konto anmelden“.

In den Einstellungen von Windows können Sie unter „Datenschutz und Sicherheit“ die Optionen für die Anpassung von Windows an Ihre Arbeitsweise deaktivieren.Foundry

Zentraler Datenschutz mit O&O Shutup 10

Eine Alternative zu der Konfiguration des Datenschutzes über die Funktionen von Windows 10 bietet das Tool O&O Shutup 10, das diese und andere Einstellungen unter einer Oberfläche zusammenfasst und zudem kostenlos ist. 

Die Software greift auf die Registry zu, überprüft die aktuelle Konfiguration und zeigt sie in einer langen Liste an. Dort können Sie die Optionen einfach per Schalter aktivieren und deaktivieren. Damit Sie wissen, was Sie tun, liefert Ihnen das Programm jeweils Erläuterungen dazu. 

Ist der Schalter rot, ist die Voreinstellung von Windows aktiv, grün signalisiert, dass Ihre Privatsphäre geschützt ist. Zudem können Sie anhand von grünen, gelben und roten Symbolen erkennen, welche Einstellungen besonders wichtig sind (grün), welche lediglich empfohlen beziehungsweise eingeschränkt empfohlen sind (gelb) und welche Sie besser nicht anrühren sollten (rot). 

Über den Button „Aktionen“ können Sie alle Schalter einer der drei Gruppen mit einem Mausklick umlegen. Außerdem finden Sie dort eine Möglichkeit, um einen Systemwiederherstellungspunkt anzulegen, was bei Änderungen an der Registrierdatenbank immer eine gute Idee ist. (PC-Welt) 

Microsoft sammelt schon seit vielen Jahren Daten über die Windows-Benutzer. So will das Unternehmen das Betriebssystem verbessern. Um diesen stetigen Datenfluss zu unterbrechen, empfehlen sich folgende Einstellungen: 

  • Deaktivieren Sie den Dienst für Benutzererfahrungen und Telemetrie. Tippen Sie Dienste in das Suchfeld der Taskleiste und klicken Sie auf den gleichnamigen Suchtreffer. Scrollen Sie in der Liste der Dienste nach unten und klicken Sie doppelt auf „Benutzererfahrungen und Telemetrie im verbundenen Modus“. Stellen Sie den Starttyp auf „Deaktiviert“ und bestätigen Sie mit „OK“. Starten Sie Windows neu, um die Einstellung zu übernehmen.
  • Schalten Sie personalisierte Werbung ab. Öffnen Sie hierzu über das Startmenü die „Einstellungen“ von Windows und gehen Sie zu „Datenschutz und Sicherheit –› Allgemein“. Setzen Sie dort alle fünf Schalter auf „Aus“.
  • Deaktivieren Sie Diagnose- und Feedbackdaten. Rufen Sie in den Einstellungen den Punkt „Datenschutz und Sicherheit“ auf und öffnen Sie „Diagnose und Feedback“. Setzen Sie die Schalter bei „Optionale Diagnosedaten senden“, „Freihand und Eingabe verbessern“, „Individuelle Benutzererfahrung“ und „Diagnosedaten anzeigen“ samt und sonders auf „Aus“. Klappen Sie das Menü bei „Diagnosedaten löschen“ auf und klicken Sie auf „Löschen“. Stellen Sie bei „Feedbackhäufigkeit“ die Option „Nie ein.
  • Stellen Sie die Onlinespracherkennung ab. Dies erledigen Sie in den Einstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit –› Spracherkennung“. Setzen Sie den Schalter dazu bei „Online-Spracherkennung“ auf „Aus“.
  • Schalten Sie die Eingabeaufzeichnung ab. Gehen Sie zu „Datenschutz und Sicherheit –› Freihand- und Eingabeanpassung“ und deaktivieren Sie „Benutzerdefiniertes Freihand- und Eingabewörterbuch“.
  • Überprüfen und beschränken Sie die App-Berechtigungen. Öffnen Sie in den Einstellungen den Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ und scrollen Sie sodann nach unten zu „App-Berechtigungen“. Wichtig sind vor allem die ersten drei Berechtigungen, nämlich der Zugriff auf die Standortinformationen, die Kamera sowie das Mikrofon. Klicken Sie auf „Standort“ und schalten Sie entweder den Zugriff durch das Deaktivieren von „Ortungsdienste“ generell ab. Oder Sie lassen den Schalter auf „Ein“ und überlegen sich bei allen aufgelisteten Apps, ob Sie tatsächlich wissen müssen, wo Sie sich gerade befinden. Das Gleiche machen Sie bei „Kamera“ und „Mikrofon“. Auch hier können Sie den Zugriff entweder komplett sperren oder ausgewählten Apps wie Teams, die die Funktion wirklich benötigen, den Zugriff erlauben. Sehen Sie sich weiterhin die Einstellungen unter „Kontoinformationen“, „Kontakte“, „Kalender“, „E-Mail“, „Aufgaben“, „Messaging“, „Dokumente“ und „Bilder“ an und gewähren Sie auch hier nur den Apps Zugriff, die das zum Funktionieren brauchen.
  • Deaktivieren Sie Copilot. Gehen Sie in den Einstellungen auf „Apps –› Installierte Apps“, scrollen Sie nach unten zu „Copilot“ und klicken Sie dort auf die drei Punkte. Wählen Sie „Deinstallieren“, um das Programm zu entfernen, oder klicken Sie auf „Erweiterte Optionen“. Stellen Sie bei „Hintergrund-App-Berechtigungen“ die Option „Nie“ ein und setzen Sie den Schalter bei „Wird bei der Anmeldung ausgeführt“ auf „Aus“.
  • Schalten Sie um auf ein lokales Konto. Windows wird normalerweise mit einem Microsoft-Konto vorkonfiguriert. Das ist zwar praktisch für Daten-Backups und die Synchronisation mit anderen Rechnern, Sie bezahlen dies jedoch mit der Preisgabe zahlreicher Daten. Um auf ein lokales Konto umzustellen, klicken Sie in den Einstellungen auf „Konten –› Ihre Infos“ und klicken dann auf „Stattdessen mit einem lokalen Konto anmelden“.
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In den Einstellungen von Windows können Sie unter „Datenschutz und Sicherheit“ die Optionen für die Anpassung von Windows an Ihre Arbeitsweise deaktivieren.

Foundry

Zentraler Datenschutz mit O&O Shutup 10

Eine Alternative zu der Konfiguration des Datenschutzes über die Funktionen von Windows 10 bietet das Tool O&O Shutup 10, das diese und andere Einstellungen unter einer Oberfläche zusammenfasst und zudem kostenlos ist. 

Die Software greift auf die Registry zu, überprüft die aktuelle Konfiguration und zeigt sie in einer langen Liste an. Dort können Sie die Optionen einfach per Schalter aktivieren und deaktivieren. Damit Sie wissen, was Sie tun, liefert Ihnen das Programm jeweils Erläuterungen dazu. 

Ist der Schalter rot, ist die Voreinstellung von Windows aktiv, grün signalisiert, dass Ihre Privatsphäre geschützt ist. Zudem können Sie anhand von grünen, gelben und roten Symbolen erkennen, welche Einstellungen besonders wichtig sind (grün), welche lediglich empfohlen beziehungsweise eingeschränkt empfohlen sind (gelb) und welche Sie besser nicht anrühren sollten (rot). 

Über den Button „Aktionen“ können Sie alle Schalter einer der drei Gruppen mit einem Mausklick umlegen. Außerdem finden Sie dort eine Möglichkeit, um einen Systemwiederherstellungspunkt anzulegen, was bei Änderungen an der Registrierdatenbank immer eine gute Idee ist. (PC-Welt)

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