Wie Cherry saniert werden soll – | Wie Cherry saniert werden soll | ChannelPartner
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Die Ankündigung, sich von einem der beiden Geschäftssegmente „Digital Health & Solutions” oder “Peripherals“ trennen zu wollen, hat das Ausmaß der finanziellen Misere beim Auerbacher Peripheriehersteller Cherry deutlich gemacht.
Nachdem am 11. September 2025 festgestellt worden war, dass das Grundkapital der Cherry SE unter die 50-Prozent-Schwelle nach HGB gefallen war, musste nun eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Dies ermöglichte dem Vorstand aber auch, einen detaillierten Sanierungsplan für das Unternehmen vorzulegen.
Produktion in Auerbach wird eingestellt
Ein wesentlicher Punkt ist die vollständige Einstellung der Schalterproduktion am Standort Auerbach in der Oberpfalz. Die Komponenten werden künftig bei einem Partner in China gefertigt. „In Zusammenhang mit der Verlagerung wurden in Abstimmung mit dem Betriebsrat Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut. Der Standort Auerbach bleibt als Entwicklungs-, Logistik- und Servicezentrum für Europa aufrechterhalten“, versichert Cherry-CEO Oliver Kaltner.
Ein Teil der von Kaltner auf der außerordentlichen Hauptversammlung vorgetragenen Restrukturierungmaßnahmensind bereits angestoßen worden. So ist die Verlagerung der Produktion bereits weitgehend erfolgt.
Die weiteren Maßnahmen:
Signifikante Reduzierung der Bestände in den eigenen Lagern sowie in den Vertriebskanälen.
Wesentliche Erhöhung der Verkaufspreise, so dass diese die Einkaufspreise der Vertriebspartner übersteigen.
Reduzierung der Vertriebspartnerschaften von 17 auf einen einzigen Rahmenvertrag, verbunden mit der Identifizierung der notwendigen Partnerstruktur für den europäischen Markt. Strategische Fortsetzung der Straffung der Vertriebspartnerschaften.
Die Anpassung der Geschäftsbedingungen an Branchenstandards, inklusive der Festlegung erhöhter Basismargen für alle Partner und das Unternehmen.
Optimierung des Finanzmanagements durch aktives Forderungsmanagement (Cash Collection) und kontinuierliches Liquiditätsmanagement.
Permanente Überprüfung aller Vertriebs – und Partneraktivitäten durch Management und Vorstand.
Interne Effizienzsteigerung durch „Cherry Goes 7“, mit dem Ziel, die Anzahl der juristischen Einheiten von 13 auf nur 7 bis 2026 und damit die Verwaltungskomplexität zu reduzieren.
Die berühmten Cherry-Switches werden nun von einem Produktionspartner in China gefertigt.Cherry
Erste Erfolge sichtbar
Laut Kaltner haben diese Maßnahmen bereits zu klaren Ergebnissen geführt. So habe man im Peripheriegeschäft die Position als klare Nummer zwei im deutschen Markt gefestigt und verzeichne eine erhöhte Nachfrage nach Eingabegeräten. „Parallel dazu wird die Marktposition im Bereich Digital Health konsequent ausgebaut“, berichtet der CEO.
Kalter verspricht, dass der Vorstand weiterhin „hart und konsequent“ daran arbeiten werde, die Produkte der Marke Cherry wieder zu ihrer bekannten Strahlkraft zurückzuführen. „Wir haben ein tiefes Vertrauen in die über 75 Jahre alte Marke Cherry. In ihre Tradition, ihre Legacy, ihr Potenzial, ihre Reichweite, und ihre Relevanz in der Zukunft“, bekräftigt der Cherry-Chef.
Bei Cherry geht es ans Eingemachte
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Cherry
Die Ankündigung, sich von einem der beiden Geschäftssegmente „Digital Health & Solutions” oder “Peripherals“ trennen zu wollen, hat das Ausmaß der finanziellen Misere beim Auerbacher Peripheriehersteller Cherry deutlich gemacht.
Nachdem am 11. September 2025 festgestellt worden war, dass das Grundkapital der Cherry SE unter die 50-Prozent-Schwelle nach HGB gefallen war, musste nun eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Dies ermöglichte dem Vorstand aber auch, einen detaillierten Sanierungsplan für das Unternehmen vorzulegen.
Produktion in Auerbach wird eingestellt
Ein wesentlicher Punkt ist die vollständige Einstellung der Schalterproduktion am Standort Auerbach in der Oberpfalz. Die Komponenten werden künftig bei einem Partner in China gefertigt. „In Zusammenhang mit der Verlagerung wurden in Abstimmung mit dem Betriebsrat Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut. Der Standort Auerbach bleibt als Entwicklungs-, Logistik- und Servicezentrum für Europa aufrechterhalten“, versichert Cherry-CEO Oliver Kaltner.
Ein Teil der von Kaltner auf der außerordentlichen Hauptversammlung vorgetragenen Restrukturierungmaßnahmensind bereits angestoßen worden. So ist die Verlagerung der Produktion bereits weitgehend erfolgt.
Die weiteren Maßnahmen:
- Signifikante Reduzierung der Bestände in den eigenen Lagern sowie in den Vertriebskanälen.
- Wesentliche Erhöhung der Verkaufspreise, so dass diese die Einkaufspreise der Vertriebspartner übersteigen.
- Reduzierung der Vertriebspartnerschaften von 17 auf einen einzigen Rahmenvertrag, verbunden mit der Identifizierung der notwendigen Partnerstruktur für den europäischen Markt. Strategische Fortsetzung der Straffung der Vertriebspartnerschaften.
- Die Anpassung der Geschäftsbedingungen an Branchenstandards, inklusive der Festlegung erhöhter Basismargen für alle Partner und das Unternehmen.
- Optimierung des Finanzmanagements durch aktives Forderungsmanagement (Cash Collection) und kontinuierliches Liquiditätsmanagement.
- Permanente Überprüfung aller Vertriebs – und Partneraktivitäten durch Management und Vorstand.
- Interne Effizienzsteigerung durch „Cherry Goes 7“, mit dem Ziel, die Anzahl der juristischen Einheiten von 13 auf nur 7 bis 2026 und damit die Verwaltungskomplexität zu reduzieren.

Cherry
Erste Erfolge sichtbar
Laut Kaltner haben diese Maßnahmen bereits zu klaren Ergebnissen geführt. So habe man im Peripheriegeschäft die Position als klare Nummer zwei im deutschen Markt gefestigt und verzeichne eine erhöhte Nachfrage nach Eingabegeräten. „Parallel dazu wird die Marktposition im Bereich Digital Health konsequent ausgebaut“, berichtet der CEO.
Kalter verspricht, dass der Vorstand weiterhin „hart und konsequent“ daran arbeiten werde, die Produkte der Marke Cherry wieder zu ihrer bekannten Strahlkraft zurückzuführen. „Wir haben ein tiefes Vertrauen in die über 75 Jahre alte Marke Cherry. In ihre Tradition, ihre Legacy, ihr Potenzial, ihre Reichweite, und ihre Relevanz in der Zukunft“, bekräftigt der Cherry-Chef.
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