Verbraucher bei Fake Shops zu arglos – | Verbraucher bei Fake Shops zu arglos | ChannelPartner
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Fake Shops im Internet locken viele Verbraucher in Deutschland in die Falle. Gut jeder Vierte (26 Prozent) wurde schon Opfer von Online-Betrug. Das ergab eine repräsentative Umfrage im September im Auftrag der Schufa unter 1.000 Menschen. Jedes dritte Betrugsopfer (32 Prozent) sei bereits auf einen Fake Shop hereingefallen. Die Gefahr nimmt dabei zu. Im Frühjahr 2025 hatten bei einer vergleichbaren Schufa-Umfrage noch 24 Prozent gesagt, dass sie schon einmal Opfer eines Fake Shops wurden.
“Online-Betrug ist längst keine Randerscheinung mehr – er betrifft Millionen Menschen und wird zunehmend professioneller organisiert”, warnt Josephine Ackerman, Schufa-Bereichsleiterin Strategie, Marke und Privatkunden. “Besonders Fakeshops zeigen, wie raffiniert Täter mittlerweile vorgehen, um Vertrauen zu erschleichen.” Gerade vor dem Rabatt-Tag Black Friday Ende November, wenn viele Online-Angebote locken, sei das Bewusstsein für die Gefahren wichtig.
Hohe Verluste durch Fake Shops
Betroffene verlieren laut der Umfrage viel Geld. Die große Mehrheit der Fake-Shop-Opfer (62 Prozent) habe einen Schaden von bis 250 Euro erlitten. Bei 17 Prozent liege der Verlust zwischen 251 und 500 Euro, bei je 7 Prozent seien es zwischen 501 und 1.000 Euro oder sogar mehr als 1.000 Euro.
Doch nur etwa die Hälfte der Fake-Shop-Opfer spreche überhaupt mit anderen darüber oder suche Hilfe, so die Schufa. Lediglich gut ein Drittel (36 Prozent) erstatte Anzeige. Weit verbreitet im Netz sei zudem Identitätsbetrug und Scamming, also das Vortäuschen falscher Tatsachen, um ein Opfer zu Geldüberweisungen zu verleiten.
“Vertrauenswürdiges Design” ist größte Falle
Das Unwissen und die Arglosigkeit der Verbraucher bei Fake-Shops sei groß, schreibt die Schufa, die auf ihrer Website und in sozialen Netzwerken über Internetbetrug informiert und Sicherheitshinweise gibt. Jedes zweite Fake-Shop-Betrugsopfer (49 Prozent) habe beim Bestellen keinerlei Verdacht geschöpft, 40 Prozent fanden das Angebot ungewöhnlich, vermuteten aber keinen Betrug.
Gefragt nach den Gründen, warum man auf einen Fake Shop hereinfiel, nennen Betrugsopfer am häufigsten das vertrauenswürdige Design der Website (35 Prozent) und die Tatsache, dass sie bisher noch nie Probleme mit Fake Shops hatten (31 Prozent). 30 Prozent räumen ein, die Seriosität der Website nicht genug geprüft zu haben.
Nur jeder Zweite traue sich zu, einen Fake Shop sicher zu erkennen, so die Schufa. “Dass viele Opfer den Betrug nicht melden, verschärft das Problem zusätzlich”, sagt Bereichsleiterin Ackermann. Lediglich etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) erstattet Anzeige bei der Polizei. Viele Betroffene verdrängen den Vorfall und bleiben untätig: Nur etwa die Hälfte der Fake-Shop-Opfer (52 Prozent) spricht überhaupt mit anderen über den persönlichen Fall oder sucht Unterstützung. (dpa/pma)
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fizkes – shutterstock.com
Fake Shops im Internet locken viele Verbraucher in Deutschland in die Falle. Gut jeder Vierte (26 Prozent) wurde schon Opfer von Online-Betrug. Das ergab eine repräsentative Umfrage im September im Auftrag der Schufa unter 1.000 Menschen. Jedes dritte Betrugsopfer (32 Prozent) sei bereits auf einen Fake Shop hereingefallen. Die Gefahr nimmt dabei zu. Im Frühjahr 2025 hatten bei einer vergleichbaren Schufa-Umfrage noch 24 Prozent gesagt, dass sie schon einmal Opfer eines Fake Shops wurden.
“Online-Betrug ist längst keine Randerscheinung mehr – er betrifft Millionen Menschen und wird zunehmend professioneller organisiert”, warnt Josephine Ackerman, Schufa-Bereichsleiterin Strategie, Marke und Privatkunden. “Besonders Fakeshops zeigen, wie raffiniert Täter mittlerweile vorgehen, um Vertrauen zu erschleichen.” Gerade vor dem Rabatt-Tag Black Friday Ende November, wenn viele Online-Angebote locken, sei das Bewusstsein für die Gefahren wichtig.
Hohe Verluste durch Fake Shops
Betroffene verlieren laut der Umfrage viel Geld. Die große Mehrheit der Fake-Shop-Opfer (62 Prozent) habe einen Schaden von bis 250 Euro erlitten. Bei 17 Prozent liege der Verlust zwischen 251 und 500 Euro, bei je 7 Prozent seien es zwischen 501 und 1.000 Euro oder sogar mehr als 1.000 Euro.
Doch nur etwa die Hälfte der Fake-Shop-Opfer spreche überhaupt mit anderen darüber oder suche Hilfe, so die Schufa. Lediglich gut ein Drittel (36 Prozent) erstatte Anzeige. Weit verbreitet im Netz sei zudem Identitätsbetrug und Scamming, also das Vortäuschen falscher Tatsachen, um ein Opfer zu Geldüberweisungen zu verleiten.
“Vertrauenswürdiges Design” ist größte Falle
Das Unwissen und die Arglosigkeit der Verbraucher bei Fake-Shops sei groß, schreibt die Schufa, die auf ihrer Website und in sozialen Netzwerken über Internetbetrug informiert und Sicherheitshinweise gibt. Jedes zweite Fake-Shop-Betrugsopfer (49 Prozent) habe beim Bestellen keinerlei Verdacht geschöpft, 40 Prozent fanden das Angebot ungewöhnlich, vermuteten aber keinen Betrug.
Gefragt nach den Gründen, warum man auf einen Fake Shop hereinfiel, nennen Betrugsopfer am häufigsten das vertrauenswürdige Design der Website (35 Prozent) und die Tatsache, dass sie bisher noch nie Probleme mit Fake Shops hatten (31 Prozent). 30 Prozent räumen ein, die Seriosität der Website nicht genug geprüft zu haben.
Nur jeder Zweite traue sich zu, einen Fake Shop sicher zu erkennen, so die Schufa. “Dass viele Opfer den Betrug nicht melden, verschärft das Problem zusätzlich”, sagt Bereichsleiterin Ackermann. Lediglich etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) erstattet Anzeige bei der Polizei. Viele Betroffene verdrängen den Vorfall und bleiben untätig: Nur etwa die Hälfte der Fake-Shop-Opfer (52 Prozent) spricht überhaupt mit anderen über den persönlichen Fall oder sucht Unterstützung. (dpa/pma)
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Umfrage der Verbraucherzentrale zu Fake Shops