Nexoware – der neue große Softwareanbieter aus Deutschland – | In Deutschland nutzen 45 Prozent KI mehrmals pro Woche | ChannelPartner

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Es gibt in Deutschland viele im Markt anerkannte Softwareanbieter, vor allem im Bereich ERP. Doch bis auf SAP spielt keines dieser Softwarehäuser im Konzert der großen internationalen Player mit. Aber wenn sich mehrere dieser kleinen Softwarehersteller zu einer größeren Einheit zusammenschließen, dann kann ein solches Unternehmen – zumindest in Europa – eine marktführende Rolle einnehmen.

Dieses Ziel hat auch Nexoware für sich erkoren. Die Initiative zum Aufbau dieses Softwareanbieters ging von Lea Partners aus. Dieser strategische Investor hat 2022 C-entron übernommen. Das Ulmer Unternehmen stellt ERP-Software für Systemhäuser her, also Lösungen, mit denen IT-Dienstleister ihr Tagesgeschäft managen können: den Ein- und Verkauf von IT-Equipment, das Erstellen von Angeboten, Auftragsbestätigungen und Rechnungen sowie die Steuerung von Managed Services.

Zwei Jahre nach der Übernahme von C-entron durch Lea Partners ist Firmengründer Thomas Hoffmann aus dem Unternehmen ausgeschieden, seit Juni 2024 ist dort Volker Lehnert alleiniger Geschäftsführer. Im gleichen Jahr übernahm Lea Partners den Anbieter von Cloud-basierten Ticket-Systemen DocBee. Dessen Plattform für IT-Service-Managment (ITSM) ergänzt sehr gut das Portfolio von C-entron.

Bis dahin trat aber die Dachmarke „Nexoware“ noch gar nicht Erscheinung, die Website wurde erst am 8. Oktober 2025 in Betrieb genommen. Seitdem tragen die Marken „C-entron“ und „DocBee“ die Erweiterung „Part of Nexoware“ im Firmenlogo. Danach ging es Schlag auf Schlag: Nexoware bekam gleich zwei weitere neue Mitglieder: zum einen den B2B-Webshop-Anbieter ElectronicSales und zum anderen den Managed-Print-Services-Spezialisten Docuform.

Damit sind nun vier Marken in der neuen Holding versammelt. ElectronicSales-Gründer Martin Pfisterer hat sich beim Verkauf seiner Firma an Nexoware entschieden, die operative Geschäftsführung an den C-entron-Chef Volker Lehnert abzugeben, um sich künftig ganz auf die Produktentwicklung zu konzentrieren. Docuform-Gründer Martin Denk bleibt hingegen dem Unternehmen erhalten wird diese Marke auch innerhalb von Nexoware weiterhin als Geschäftsführer vertreten – genauso wie Patrick Witton bei DocBee.

Oliver Maus als Gruppen-CEO

Wer aber wird Chef der gesamten Gruppe? Auch dieses Geheimnis ist nun gelüftet: Bereits am 10. November 2025 übernahm Oliver Mauss die Position des CEO bei Nexoware. Der Manager verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf Führungspositionen in der ITK-Industrie. Seine Karriere dort startete der promovierte Elektrotechnik-Ingenieur Anfang der 1990-er Jahre in der TK-Branche bei einer Telekommunikationstochter von RWE, die nach mehreren Übernahmen bei Vodafone landete. So verschlug es auch Oliver Maus in die Konzernzentrale des global agierenden Telekommunikations-Providers nach Großbritannien.

2008 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde CEO bei 1&1. Fünf Jahre später lernte Oliver Mauss die Open-Source-Branche gründlich kennen – als Aufsichtsrat bei Open-Xchange. 2018 nahm der Manager die Position des CEO bei dem Kölner Cloud-Service-Provider Plusserver ein. Drei Jahre später folgte für ihn die nächste Herausforderung – als CEO der Netgo-Group, dort schied er im April 2024 aus.

Während seiner Tätigkeiten auf den verschiedenen Führungspositionen in der ITK-Branche kam Oliver Maus auch mehrfach in Berührung mit Finanzinvestoren wie Waterland, EQT und eben auch Lea Partners. So war es für ihn nur der nächste logische Schritt, die Führung bei Nexoware zu übernehmen. Diese deutsche Company möchte Oliver Mauss zu einem europaweit tätigen Anbieter von Software für IT-Dienstleister ausbauen.

Digital souveräne Software „made in Germany“

Aktuell beschäftigt Nexoware rund 100 Mitarbeiter und hat über die vier Tochtergesellschaften etwa 1.300 Kunden in Deutschland unter Vertrag. Deutlich mehr als 1.000 dieser Kunden sind Systemhäuser, IT-Dienstleister und Managed Service Provider (MSP). Diese Zielgruppe bleibt auch in Zukunft die wichtigste für Nexoware. Das Unternehmen ist nun an sechs Standorten vertreten: in Parsberg bei München, Karlsruhe, in Mannheim, Neu-Isenburg bei Frankfurt, in Hannover und Ulm (Unternehmenszentrale).

Mit den Lösungen der vier Tochtergesellschaften möchte Nexoware eine intergrierte Software-Suite entwickeln, mittels derer IT-Dienstleister ihre sämtlichen internen Geschäftsprozesse steuern – darunter ERP, IT-Service Management und B2B-E-Commerce. Darüber hinaus möchte die Gruppe mit ihren Technologien gezielt das MSP-Geschäft der IT-Dienstleister stärken – durch Standardisierung und Automatisierung der Abläufe beim Erbringen von Managed Services. KI wird hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen. So baut Nexoware derzeit einen sogenannten „Software-Bus“, der mit den via KI entwickelten APIs (Application Programming Interfaces) alle Lösungen der vier Tochtergesellschaften logisch miteinander verknüpfen soll.

Die Pläne von Oliver Mauss für 2026

Ferner plant Nexoware weitere Akquisitionen 2026. So fehlt derzeit noch eine leistungsfähigen Monitoring-Lösung, beim Endpoint-Management sowie in den Produktsegmenten Security, Backup und Recovery gibt es auch noch Nachholbedarf. Weitere Automatisierungslösungen wären ebenfalls erwünscht. Das alles können gerne auch quelloffene Softwarepakete sein, wie der Nexoware-Chef ChannelPartner gegenüber betont.

Was sichere E-Mail-Kommunikation betrifft – da gibt es wohl schon eine Option: Seit Oktober 2025 agiert Oliver Mauss als Chairman bei dem Schweizer Anbieter derartiger Lösungen Seppmail, die gleiche Position bekleidet der Manager bei Easybill, einem deutschen Spezialisten für die automatische Erstellung von Rechnungen.

Auf jeden Fall setzt Oliver Mauss voll auf „Software made in Europe“: „Wir stärken die Leistungsfähigkeit von IT-Dienstleistern im DACH-Raum mit souveränen, nahtlos integrierten europäischen Softwarelösungen, die verlässliche Orientierung bieten, sofort einsatzbereit sind und bewährte Best Practices abbilden“, so der CEO zu ChannelPartner.

Die vier Nexoware-Marken C-entron, ElectronicSales, DocBee und Docform bleiben vorerst so bestehen. Sie sind derzeit so gut im Markt etabliert, dass eine Umbenennung in „Nexoware xxx“ derzeit (noch) nicht geplant sei, sagte Oliver Mauss. Zu den von Nexoware angebotenen Teillösungen für IT-Dienstleister gibt es durchaus Alternativen, etwa Visoma (Ticketsystem), ITscope (B2B-E-Commerce) oder Tanns bzw. SystemhausOne (ERP). Aber eine integrierte Software, die alle Geschäftsprozesse eines Systemhauses abdeckt, sucht man in Deutschland derzeit noch vergebens. Hier würde Nexoware tatsächliche einen Alleinstellungsmerkmal erhalten, sollte die Integration der bisherigen Teillösungen in eine komplette Software-Suite gelingen.

Lea Partners und der deutsche Softwaremarkt

Lea Partners beteiligt sich derzeit intensiv an deutschen Softwarehäusern. 2021 gründete der Karlsruher Investor zum Beispiel die OneQrew-Gruppe, die die Geschäftsprozesse im Handwerk digitalisiert. Dort ist Christoph Stoica, ein Urgestein der Softwarebranche (Novell, NetIQ, MicroFocus, Sage), als Co-CEO tätig (ChannelPartner berichtete).

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Seit dem 10. November 2025 agiert der ex-Netgo-Geschäftsführer Oliver Mauss als CEO bei Nexoware.

Nexoware

Es gibt in Deutschland viele im Markt anerkannte Softwareanbieter, vor allem im Bereich ERP. Doch bis auf SAP spielt keines dieser Softwarehäuser im Konzert der großen internationalen Player mit. Aber wenn sich mehrere dieser kleinen Softwarehersteller zu einer größeren Einheit zusammenschließen, dann kann ein solches Unternehmen – zumindest in Europa – eine marktführende Rolle einnehmen.

Dieses Ziel hat auch Nexoware für sich erkoren. Die Initiative zum Aufbau dieses Softwareanbieters ging von Lea Partners aus. Dieser strategische Investor hat 2022 C-entron übernommen. Das Ulmer Unternehmen stellt ERP-Software für Systemhäuser her, also Lösungen, mit denen IT-Dienstleister ihr Tagesgeschäft managen können: den Ein- und Verkauf von IT-Equipment, das Erstellen von Angeboten, Auftragsbestätigungen und Rechnungen sowie die Steuerung von Managed Services.

Zwei Jahre nach der Übernahme von C-entron durch Lea Partners ist Firmengründer Thomas Hoffmann aus dem Unternehmen ausgeschieden, seit Juni 2024 ist dort Volker Lehnert alleiniger Geschäftsführer. Im gleichen Jahr übernahm Lea Partners den Anbieter von Cloud-basierten Ticket-Systemen DocBee. Dessen Plattform für IT-Service-Managment (ITSM) ergänzt sehr gut das Portfolio von C-entron.

Bis dahin trat aber die Dachmarke „Nexoware“ noch gar nicht Erscheinung, die Website wurde erst am 8. Oktober 2025 in Betrieb genommen. Seitdem tragen die Marken „C-entron“ und „DocBee“ die Erweiterung „Part of Nexoware“ im Firmenlogo. Danach ging es Schlag auf Schlag: Nexoware bekam gleich zwei weitere neue Mitglieder: zum einen den B2B-Webshop-Anbieter ElectronicSales und zum anderen den Managed-Print-Services-Spezialisten Docuform.

Damit sind nun vier Marken in der neuen Holding versammelt. ElectronicSales-Gründer Martin Pfisterer hat sich beim Verkauf seiner Firma an Nexoware entschieden, die operative Geschäftsführung an den C-entron-Chef Volker Lehnert abzugeben, um sich künftig ganz auf die Produktentwicklung zu konzentrieren. Docuform-Gründer Martin Denk bleibt hingegen dem Unternehmen erhalten wird diese Marke auch innerhalb von Nexoware weiterhin als Geschäftsführer vertreten – genauso wie Patrick Witton bei DocBee.

Oliver Maus als Gruppen-CEO

Wer aber wird Chef der gesamten Gruppe? Auch dieses Geheimnis ist nun gelüftet: Bereits am 10. November 2025 übernahm Oliver Mauss die Position des CEO bei Nexoware. Der Manager verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf Führungspositionen in der ITK-Industrie. Seine Karriere dort startete der promovierte Elektrotechnik-Ingenieur Anfang der 1990-er Jahre in der TK-Branche bei einer Telekommunikationstochter von RWE, die nach mehreren Übernahmen bei Vodafone landete. So verschlug es auch Oliver Maus in die Konzernzentrale des global agierenden Telekommunikations-Providers nach Großbritannien.

2008 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde CEO bei 1&1. Fünf Jahre später lernte Oliver Mauss die Open-Source-Branche gründlich kennen – als Aufsichtsrat bei Open-Xchange. 2018 nahm der Manager die Position des CEO bei dem Kölner Cloud-Service-Provider Plusserver ein. Drei Jahre später folgte für ihn die nächste Herausforderung – als CEO der Netgo-Group, dort schied er im April 2024 aus.

Während seiner Tätigkeiten auf den verschiedenen Führungspositionen in der ITK-Branche kam Oliver Maus auch mehrfach in Berührung mit Finanzinvestoren wie Waterland, EQT und eben auch Lea Partners. So war es für ihn nur der nächste logische Schritt, die Führung bei Nexoware zu übernehmen. Diese deutsche Company möchte Oliver Mauss zu einem europaweit tätigen Anbieter von Software für IT-Dienstleister ausbauen.

Digital souveräne Software „made in Germany“

Aktuell beschäftigt Nexoware rund 100 Mitarbeiter und hat über die vier Tochtergesellschaften etwa 1.300 Kunden in Deutschland unter Vertrag. Deutlich mehr als 1.000 dieser Kunden sind Systemhäuser, IT-Dienstleister und Managed Service Provider (MSP). Diese Zielgruppe bleibt auch in Zukunft die wichtigste für Nexoware. Das Unternehmen ist nun an sechs Standorten vertreten: in Parsberg bei München, Karlsruhe, in Mannheim, Neu-Isenburg bei Frankfurt, in Hannover und Ulm (Unternehmenszentrale).

Mit den Lösungen der vier Tochtergesellschaften möchte Nexoware eine intergrierte Software-Suite entwickeln, mittels derer IT-Dienstleister ihre sämtlichen internen Geschäftsprozesse steuern – darunter ERP, IT-Service Management und B2B-E-Commerce. Darüber hinaus möchte die Gruppe mit ihren Technologien gezielt das MSP-Geschäft der IT-Dienstleister stärken – durch Standardisierung und Automatisierung der Abläufe beim Erbringen von Managed Services. KI wird hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen. So baut Nexoware derzeit einen sogenannten „Software-Bus“, der mit den via KI entwickelten APIs (Application Programming Interfaces) alle Lösungen der vier Tochtergesellschaften logisch miteinander verknüpfen soll.

Die Pläne von Oliver Mauss für 2026

Ferner plant Nexoware weitere Akquisitionen 2026. So fehlt derzeit noch eine leistungsfähigen Monitoring-Lösung, beim Endpoint-Management sowie in den Produktsegmenten Security, Backup und Recovery gibt es auch noch Nachholbedarf. Weitere Automatisierungslösungen wären ebenfalls erwünscht. Das alles können gerne auch quelloffene Softwarepakete sein, wie der Nexoware-Chef ChannelPartner gegenüber betont.

Was sichere E-Mail-Kommunikation betrifft – da gibt es wohl schon eine Option: Seit Oktober 2025 agiert Oliver Mauss als Chairman bei dem Schweizer Anbieter derartiger Lösungen Seppmail, die gleiche Position bekleidet der Manager bei Easybill, einem deutschen Spezialisten für die automatische Erstellung von Rechnungen.

Auf jeden Fall setzt Oliver Mauss voll auf „Software made in Europe“: „Wir stärken die Leistungsfähigkeit von IT-Dienstleistern im DACH-Raum mit souveränen, nahtlos integrierten europäischen Softwarelösungen, die verlässliche Orientierung bieten, sofort einsatzbereit sind und bewährte Best Practices abbilden“, so der CEO zu ChannelPartner.

Die vier Nexoware-Marken C-entron, ElectronicSales, DocBee und Docform bleiben vorerst so bestehen. Sie sind derzeit so gut im Markt etabliert, dass eine Umbenennung in „Nexoware xxx“ derzeit (noch) nicht geplant sei, sagte Oliver Mauss. Zu den von Nexoware angebotenen Teillösungen für IT-Dienstleister gibt es durchaus Alternativen, etwa Visoma (Ticketsystem), ITscope (B2B-E-Commerce) oder Tanns bzw. SystemhausOne (ERP). Aber eine integrierte Software, die alle Geschäftsprozesse eines Systemhauses abdeckt, sucht man in Deutschland derzeit noch vergebens. Hier würde Nexoware tatsächliche einen Alleinstellungsmerkmal erhalten, sollte die Integration der bisherigen Teillösungen in eine komplette Software-Suite gelingen.

Lea Partners und der deutsche Softwaremarkt

Lea Partners beteiligt sich derzeit intensiv an deutschen Softwarehäusern. 2021 gründete der Karlsruher Investor zum Beispiel die OneQrew-Gruppe, die die Geschäftsprozesse im Handwerk digitalisiert. Dort ist Christoph Stoica, ein Urgestein der Softwarebranche (Novell, NetIQ, MicroFocus, Sage), als Co-CEO tätig (ChannelPartner berichtete).

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