Das plant Littlebit mit Hilfe der neuen Mitarbeiter – | Das plant Littlebit mit Hilfe der neuen Mitarbeiter | ChannelPartner
Christian Bedel ist seit April 2024 als Managing Director für das Deutschlandgeschäft des Schweizer Distributors Littlebit verantwortlich.Littlebit
Es ist der 10. November 2025 in der Kölner Max-Planck-Straße 37a: Der Schweizer Distributor Littlebit eröffnet neben dem Deutschlandsitz in Alzenau eine weitere Niederlassung und hat sich dafür die Domstadt ausgesucht. Was zunächst wie eine kleine Büroeinweihung klingt, hat durchaus einen strategischen Hintergrund. Littlebit hat in den letzten Monaten erheblich an Personal aufgestockt.
Es ist kein Geheimnis, dass darunter viele ehemalige Mitarbeiter des Bergheimer Distributors Siewert & Kau sind, die mehrheitlich aus Nordrheinwestfalen kommen. „Ein großer Teil der neuen Kolleginnen und Kollegen hat in unserem kürzlich offiziell eröffneten Vertriebsbüro in Köln eine berufliche Heimat gefunden“, bestätigt Christian Bedel. Managing Director bei der Littlebit Technology GmbH. Insgesamt hat Littlebit in Deutschland die Personaldecke um gut 30 Prozent verstärkt und kommt jetzt auf rund 130 Mitarbeiter.
Neuen Mitarbeitern Littlebit-Kultur vermitteln
Eine so große Einstellungsoffensive bringt für ein Unternehmen wie Littlebit auch Herausforderungen mit sich, die neuen Kräfte in die Firma zu integrieren. „Das technische Onboarding ist sicher der einfachere Teil der Aufgabe“, weiß Bedel. Das Thema „Distribution“ sei bekannt, und man habe „einen sehr gut strukturierten Einarbeitungsplan“ für alle neuen Kolleginnen und Kollegen.
Zudem wurden zwei Wochen intensive Einarbeitung am Standort Alzenau für Sales- und BDM-Kolleginnen und Kollegen und in der Schweiz für die neuen Einkäufer durchgeführt. „Die Hauptaufgabe ist weiterhin, eine gute Gemeinschaft zu bilden, unsere Littlebit-Kultur jedem Mitarbeiter zu vermitteln und bestehende und neue Kompetenzen zu erfahren und bestmöglich in die Littlebit einfließen zu lassen“, bekräftigt Bedel.
Unter den Newcomern waren einige bekannte Namen im Channel. „Die Bekanntheit und die gute Vernetzung der neuen Mitarbeitenden hilft natürlich, schneller Fuß zu fassen und auch gleich die ersten Erfolge einzuheimsen“, bestätigt der Littlebit-Director. Willkommener Nebeneffekt: Der Distributor konnte so auch neue Kunden und Hersteller gewinnen. Bedel war dies „ein Plan, den wir strukturiert aufgesetzt und verfolgt haben und glücklicherweise auch erfolgreich umsetzen konnten und können“.
Der deutsche Littlebit-Hauptsitz befindet sich im Nordbayerischen Alzenau nur wenige hundert Meter von der Grenze zu Hessen entfernt.Littlebit
Wachstum im B2B-Umfeld
Damit ging auch eine Erweiterung des Portfolios einher. „Sehr schnell konnten wir uns im Bereich LCD mit Samsung als neuen Partner aufstellen und loslegen“, berichtet Bedel. Auch bietet der Grossist nun ein breiteres Portfolio im Komponentenumfeld mit Gigabyte, Palit und MSI an. Mit Thermal Grizzly haben Littlebit zudem einen Top Brand als Ergänzung für unser Komponentenbusiness gewonnen.
Littlebit hat seine Wurzeln in der Speicher- und Komponentendistribution. „Wir bleiben weiterhin stark spezialisiert in diesen Bereichen – hier haben wir ‚altes‘ und ‚neues‘ Know-how aufgebaut und schon sehr langjährige und starke Partnerschaften“, erläutert der Manager.
In den vergangenen Jahren konnte Littlebit aber auch im B2B-Umfeld wachsen. Als Beispiele nett Bedel Videoconferencing, Workplace Solutions oder Large Format Displays. „Dieses Wachstumsthema treiben wir durch eine ebenfalls verstärkte Vertriebsmannschaft voran“, betont Bedel. Dabei will das Portfolio in dem Maße ausbauen, wie man es personell in der gewohnten Qualität betreuen kann und der Kundenstamm von diesem profitiert.
Spezialisierung ermöglicht bessere Betreuung
Ist Littlebit also auf dem Weg von einem Spezialdistributor mit klar umrissenem Produktportfolio zu einem Vollsortimenter? „Wir sind ehrlicherweise weit davon entfernt, ein Vollsortimenter zu sein – weil wir das auch nicht wollen“, stellt Christian Bedel klar. Er ist der Meinung, dass nur durch die Spezialisierung Herstellern und Kunden „die bestmögliche Betreuung und Beratung“ geboten werden kann. „Auch können wir durch unsere Aufstellung weiterhin eine Flexibilität bei den Themen Lieferfähigkeit, Anbindungen, Logistikleistungen und Beratung garantieren, die unseren Erfolg ausmachen“, ergänzt er.
Bei der monetären Bezifferung dieses Erfolgs hält sich Bedel jedoch zurück. „Deutschland wächst in der Gruppe am stärksten und trägt mittlerweile mit knapp 50 Prozent zum Gesamtumsatz bei“, lässt er wissen. Dieser Gesamtumsatz wird von der DACH- und den Benelux-Ländern erwirtschaftet.
Das Geschäft sowohl mit langjährigen Herstellern als auch mit den neuen Brands bezeichnet Bedel als „gesamtheitlich sehr gut“, dies sei je nach Produktkategorie mal besser, mal schlechter. So bleibe man auch von Marktgegebenheiten wie den aktuellen Problemen im Chip-Markt nicht verschont.
Die neue Littlebit-Niederlassung in der Kölner Max-Planck-Straße soll Anlaufstelle für Partner, Kunden und Mitarbeiter aus der Region sein.Littlebit
Schwierige Marktlage bei Chips
Für das kommende Jahr ist bei Littlebit die Budgetierung „in vollem Gange“. Bedel kann daher noch keine konkreten Aussagen zu den finanziellen Zeilen machen. „Insbesondere der aktuelle Engpass im Speicher- und Chipmarkt, der je nach Prognose mindestens das gesamte nächste Jahr anhalten könnte, erschweren eine genaue Planung“, erläutert er. Der Littlebit-Deutschlandchef ist aber optimistisch, dass die Position im Markt weiter ausgebaut werden kann. Dabei werde auch das Wachstum der zweiten Jahreshälfte 2025 in die Planung einfließen.
Die Expansion insbesondere auf dem deutschen Markt kommt dem gesamten Unternehmen zugute: „Als mittelständisches Unternehmen profitieren wir sehr stark von einer gruppenweiten Zusammenarbeit. Eine enge Abstimmung ist nicht nur, aber auch aufgrund des zentralen Gruppeneinkaufs notwendig“, schildert Bedel die Situation in der Gruppe. Als weiteres Beispiel nennt Bedel die Hausmesse, die zwar in Deutschland stattfindet, aber für Besucher aus den übrigen Littlebit-Märkten offensteht. „Die Expansion in Deutschland hilft uns auch gruppenweit, als dass wir neue Hersteller auch in den anderen Vertriebsländern vertreiben dürfen – ein Vorteil, den unsere Hersteller zu schätzen wissen“, erklärt Bedel.
Zudem richtet der Distributor Prozesse gruppenweit ein und pflegt eine gemeinsame Firmenkultur. Man habe aber aufgrund der unterschiedlichen Märkte die Freiheiten, schnell und autonom zu agieren.
Neuer Managing Director: Christian Bedel geht zu Littlebit
Littlebit verstärkt sich mit zahlreichen Ex-Siewert & Kau-Mitarbeitern
Samsung-Displays jetzt bei Littlebit

Littlebit
Es ist der 10. November 2025 in der Kölner Max-Planck-Straße 37a: Der Schweizer Distributor Littlebit eröffnet neben dem Deutschlandsitz in Alzenau eine weitere Niederlassung und hat sich dafür die Domstadt ausgesucht. Was zunächst wie eine kleine Büroeinweihung klingt, hat durchaus einen strategischen Hintergrund. Littlebit hat in den letzten Monaten erheblich an Personal aufgestockt.
Es ist kein Geheimnis, dass darunter viele ehemalige Mitarbeiter des Bergheimer Distributors Siewert & Kau sind, die mehrheitlich aus Nordrheinwestfalen kommen. „Ein großer Teil der neuen Kolleginnen und Kollegen hat in unserem kürzlich offiziell eröffneten Vertriebsbüro in Köln eine berufliche Heimat gefunden“, bestätigt Christian Bedel. Managing Director bei der Littlebit Technology GmbH. Insgesamt hat Littlebit in Deutschland die Personaldecke um gut 30 Prozent verstärkt und kommt jetzt auf rund 130 Mitarbeiter.
Neuen Mitarbeitern Littlebit-Kultur vermitteln
Eine so große Einstellungsoffensive bringt für ein Unternehmen wie Littlebit auch Herausforderungen mit sich, die neuen Kräfte in die Firma zu integrieren. „Das technische Onboarding ist sicher der einfachere Teil der Aufgabe“, weiß Bedel. Das Thema „Distribution“ sei bekannt, und man habe „einen sehr gut strukturierten Einarbeitungsplan“ für alle neuen Kolleginnen und Kollegen.
Zudem wurden zwei Wochen intensive Einarbeitung am Standort Alzenau für Sales- und BDM-Kolleginnen und Kollegen und in der Schweiz für die neuen Einkäufer durchgeführt. „Die Hauptaufgabe ist weiterhin, eine gute Gemeinschaft zu bilden, unsere Littlebit-Kultur jedem Mitarbeiter zu vermitteln und bestehende und neue Kompetenzen zu erfahren und bestmöglich in die Littlebit einfließen zu lassen“, bekräftigt Bedel.
Unter den Newcomern waren einige bekannte Namen im Channel. „Die Bekanntheit und die gute Vernetzung der neuen Mitarbeitenden hilft natürlich, schneller Fuß zu fassen und auch gleich die ersten Erfolge einzuheimsen“, bestätigt der Littlebit-Director. Willkommener Nebeneffekt: Der Distributor konnte so auch neue Kunden und Hersteller gewinnen. Bedel war dies „ein Plan, den wir strukturiert aufgesetzt und verfolgt haben und glücklicherweise auch erfolgreich umsetzen konnten und können“.

Littlebit
Wachstum im B2B-Umfeld
Damit ging auch eine Erweiterung des Portfolios einher. „Sehr schnell konnten wir uns im Bereich LCD mit Samsung als neuen Partner aufstellen und loslegen“, berichtet Bedel. Auch bietet der Grossist nun ein breiteres Portfolio im Komponentenumfeld mit Gigabyte, Palit und MSI an. Mit Thermal Grizzly haben Littlebit zudem einen Top Brand als Ergänzung für unser Komponentenbusiness gewonnen.
Littlebit hat seine Wurzeln in der Speicher- und Komponentendistribution. „Wir bleiben weiterhin stark spezialisiert in diesen Bereichen – hier haben wir ‚altes‘ und ‚neues‘ Know-how aufgebaut und schon sehr langjährige und starke Partnerschaften“, erläutert der Manager.
In den vergangenen Jahren konnte Littlebit aber auch im B2B-Umfeld wachsen. Als Beispiele nett Bedel Videoconferencing, Workplace Solutions oder Large Format Displays. „Dieses Wachstumsthema treiben wir durch eine ebenfalls verstärkte Vertriebsmannschaft voran“, betont Bedel. Dabei will das Portfolio in dem Maße ausbauen, wie man es personell in der gewohnten Qualität betreuen kann und der Kundenstamm von diesem profitiert.
Spezialisierung ermöglicht bessere Betreuung
Ist Littlebit also auf dem Weg von einem Spezialdistributor mit klar umrissenem Produktportfolio zu einem Vollsortimenter? „Wir sind ehrlicherweise weit davon entfernt, ein Vollsortimenter zu sein – weil wir das auch nicht wollen“, stellt Christian Bedel klar. Er ist der Meinung, dass nur durch die Spezialisierung Herstellern und Kunden „die bestmögliche Betreuung und Beratung“ geboten werden kann. „Auch können wir durch unsere Aufstellung weiterhin eine Flexibilität bei den Themen Lieferfähigkeit, Anbindungen, Logistikleistungen und Beratung garantieren, die unseren Erfolg ausmachen“, ergänzt er.
Bei der monetären Bezifferung dieses Erfolgs hält sich Bedel jedoch zurück. „Deutschland wächst in der Gruppe am stärksten und trägt mittlerweile mit knapp 50 Prozent zum Gesamtumsatz bei“, lässt er wissen. Dieser Gesamtumsatz wird von der DACH- und den Benelux-Ländern erwirtschaftet.
Das Geschäft sowohl mit langjährigen Herstellern als auch mit den neuen Brands bezeichnet Bedel als „gesamtheitlich sehr gut“, dies sei je nach Produktkategorie mal besser, mal schlechter. So bleibe man auch von Marktgegebenheiten wie den aktuellen Problemen im Chip-Markt nicht verschont.

Littlebit
Schwierige Marktlage bei Chips
Für das kommende Jahr ist bei Littlebit die Budgetierung „in vollem Gange“. Bedel kann daher noch keine konkreten Aussagen zu den finanziellen Zeilen machen. „Insbesondere der aktuelle Engpass im Speicher- und Chipmarkt, der je nach Prognose mindestens das gesamte nächste Jahr anhalten könnte, erschweren eine genaue Planung“, erläutert er. Der Littlebit-Deutschlandchef ist aber optimistisch, dass die Position im Markt weiter ausgebaut werden kann. Dabei werde auch das Wachstum der zweiten Jahreshälfte 2025 in die Planung einfließen.
Die Expansion insbesondere auf dem deutschen Markt kommt dem gesamten Unternehmen zugute: „Als mittelständisches Unternehmen profitieren wir sehr stark von einer gruppenweiten Zusammenarbeit. Eine enge Abstimmung ist nicht nur, aber auch aufgrund des zentralen Gruppeneinkaufs notwendig“, schildert Bedel die Situation in der Gruppe. Als weiteres Beispiel nennt Bedel die Hausmesse, die zwar in Deutschland stattfindet, aber für Besucher aus den übrigen Littlebit-Märkten offensteht. „Die Expansion in Deutschland hilft uns auch gruppenweit, als dass wir neue Hersteller auch in den anderen Vertriebsländern vertreiben dürfen – ein Vorteil, den unsere Hersteller zu schätzen wissen“, erklärt Bedel.
Zudem richtet der Distributor Prozesse gruppenweit ein und pflegt eine gemeinsame Firmenkultur. Man habe aber aufgrund der unterschiedlichen Märkte die Freiheiten, schnell und autonom zu agieren.
Neuer Managing Director: Christian Bedel geht zu Littlebit
Littlebit verstärkt sich mit zahlreichen Ex-Siewert & Kau-Mitarbeitern