Budget-Smartphone Samsung Galaxy A17 5G im Test – | Auerswald entlässt fast ein Drittel der Mitarbeiter | ChannelPartner
Obwohl es sich um eine der wichtigsten Serien für Samsungs Verkaufszahlen handelt, hat sich das Galaxy A17 fast unbemerkt auf den Markt geschlichen. Das Smartphone ist sowohl als 4G‑ als auch als 5G‑Variante erhältlich. In unserem Test konzentrieren wir uns auf die 5G-Version und finden heraus, ob das A17 tatsächlich das beste Budget-Smartphone des Jahres ist.
Design & Verarbeitung
Typisches Samsung‑Design
Etwas dünner und leichter als das A16 5G
Rückseite aus Kunststoff
Samsung schafft es auch bei seinen günstigeren Galaxy-A-Modellen, dass sie hochwertig wirken. Auf den ersten Blick erkennt man oft nicht, dass es sich um ein A-Modell und nicht um ein S-Serie-Flaggschiff handelt.
Das A17 5G orientiert sich stark am Vorgänger, mit ein paar kleinen Anpassungen. Den typischen Samsung-Look behält es bei, wirkt dieses Jahr aber etwas dünner und leichter.
Chris Martin
Mit 7,5 Millimetern Bauhöhe und 192 Gramm liegt das A17 5G angenehm schlank und leicht in der Hand. Auch das neueste Modell der Reihe kommt ohne Metall im Gehäuse aus. Samsung kombiniert einen Kunststoffrahmen und eine Rückseite aus Glasfaser mit einer Gorilla-Glass-Victus-Front.
Das Smartphone ist in Blau, Grau und Schwarz erhältlich und bietet weiterhin IP54-Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Besser wäre natürlich eine höhere Zertifizierung wie bei den Flaggschiffen mit IP68, die auch gegen Untertauchen schützt – hier ist also noch Potenzial nach oben.
Außerdem hat Samsung die einzelnen Lochkamera-Module auf der Rückseite gegen einen länglichen Kamerablock getauscht, ähnlich wie beim Galaxy A36 und A56. Mir gefällt der alte Stil besser, aber insgesamt sieht das Smartphone weiterhin gut aus.
Chris Martin
Zu guter Letzt gibt es noch die Key Island 2.0, die Samsung als “überarbeitet” bezeichnet. Es bleibt jedoch unklar, worin genau diese “Überarbeitungen” bestehen. Die Key Island ist eine hervorgehobene Stelle an der Gehäuseseite, an der Power- und Lautstärketasten sitzen. Das Feature ist praktisch und hilft dabei, den Fingerabdruckscanner im Power-Button schnell zu ertasten.
Bildschirm & Lautsprecher
6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 90 Hertz
Tropfenförmige Display-Aussparung für Selfie-Kamera
Keine Stereo-Lautsprecher
In diesem Bereich bleibt alles beim Alten im Vergleich zum A16 5G. Sie bekommen weiterhin ein großes 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 90 Hertz Bildwiederholrate und Full-HD+-Auflösung.
Die Farben wirken kräftig, und die 90 Hertz sorgen für eine flüssige Darstellung. 120 Hertz mögen verlockend sein, bei einem Budget-Smartphone sind sie aber nicht unbedingt die beste Wahl, weil Leistung und Akkulaufzeit darunter leiden können.
Chris Martin
Merkwürdigerweise läuft das Display standardmäßig nur mit 60 Hertz, angeblich um die Akkulaufzeit zu schonen, was die 90 Hertz fast überflüssig macht. Stellen Sie in den Einstellungen unter “Anzeige” bei “Motion Smoothness” auf “Hoch”, um das volle Potenzial zu nutzen.
Das Display bietet einen hervorragenden Kontrast und ist ausreichend hell, sodass Sie es in vielen Situationen gut ablesen können. Ich habe mit einem professionellen Colorimeter 357 Nits bei voller Helligkeit gemessen. Theoretisch erreicht das Panel im High-Brightness-Modus 800 Nits.
Ein Nachteil ist der vergleichsweise breite Rahmen, besonders am unteren Rand, sowie die tropfenförmige Frontkamera, die inzwischen etwas altmodisch wirkt. Im Alltag fallen diese Details im Vergleich zu Samsungs teureren Galaxy-Modellen kaum auf, können aber für einige ein Grund sein, etwas mehr zu investieren.
Wenn Sie ein günstiges Galaxy-Smartphone suchen, fallen Ihnen diese Minuspunkte nach ein bis zwei Wochen kaum noch auf. Wer ein etwas hochwertigeres Gerät sucht, sollte sich das CMF Phone 2 Pro ansehen. Es bietet einen schmaleren Rahmen, höhere Helligkeit, eine Punchhole-Kamera und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz.
Ebenfalls unverändert zum A16 ist das Fehlen von Stereo-Lautsprechern. Sie müssen sich mit dem Mono-Lautsprecher am unteren Rand begnügen, der zwar recht klar klingt, aber keinerlei Tiefe bietet. Auch hier könnte Samsung nachbessern, denn es würde nicht viel kosten, den Klang für Medieninhalte zu verbessern.
Ausstattung & Rechenleistung
Samsung Exynos 1330 Chip
4/8 GB Arbeitsspeicher
128/256 GB interner Speicher
Die Ähnlichkeiten zum A16 setzen sich auch bei den Hardware-Spezifikationen fort. Das Smartphone besitzt weiterhin den Einsteiger-Prozessor Exynos 1330, kombiniert mit 4 Gigabyte RAM und 128 oder 256 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte RAM.
Chris Martin
Ein Vorteil beim Speicher ist, dass Sie den Micro‑SD-Kartensteckplatz nutzen können, um ihn um bis zu 2 Terabyte zu erweitern. Dabei belegt die Speicherkarte allerdings einen der Nano‑SIM-Slots, sodass das Handy nur Dual‑SIM-fähig ist, wenn Sie keine Speicherkarte einsetzen.
Es überrascht nicht, dass die Leistung mit der des A16 übereinstimmt. Das Smartphone läuft in einfachen Situationen gut, doch bei häufigen Übergängen oder mehreren Hintergrundprozessen kommt es jedoch zu Pausen und Rucklern, an die man sich gewöhnen muss. Es ist außerdem schade, dass das Galaxy A17 keinen eSIM-Support bietet.
Wie oben bereits erwähnt, sollten Sie darauf achten, dass das Display die 90 Hertz Bildwiederholrate nutzt, um ein flüssigeres Nutzererlebnis zu erhalten.
Chris Martin
Von einem Budget-Smartphone sollte man beim Gaming nicht zu viel erwarten, dennoch lief “Asphalt Legends” überraschend flüssig, selbst bei 60 Hertz und höheren Grafikeinstellungen. Für “Genshin Impact” ist das Handy jedoch nicht ausgelegt.
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, wie wenig sich gegenüber dem Galaxy A16 5G geändert hat. Das A17 5G unterstützt weiterhin nur Wi‑Fi 5 in Dual-Band und Bluetooth 5.3. Im Alltag fällt das vielleicht kaum auf, aber es zeigt deutlich, wie wenig Samsung an diesem Modell verändert hat.
Samsung Galaxy A17 5G Benchmarks
Chris Martin
Kameras
50-MP-Hauptkamera
Ultraweitwinkel- und Makroobjektiv
13-MP-Selfie-Kamera
Das Galaxy A17 5G verfügt über ein Dreifach-Kamera-System auf der Rückseite. Es ist identisch mit dem des Galaxy A16 5G. Drei Kameras klingen zunächst spannend, Sie sollten jedoch nicht zu viel erwarten.
Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf und wird von einer 5‑Megapixel-Ultraweitwinkel- sowie einer 2‑Megapixel-Makrokamera ergänzt. Letztere dient eigentlich nur dazu, die Kameraanzahl zu erhöhen, wie wir es schon bei vielen günstigen Smartphones gesehen haben.
Chris Martin
Die Hauptkamera liefert ordentliche Fotos, vorausgesetzt, Sie fotografieren hauptsächlich tagsüber und idealerweise bei gutem Wetter im Freien. Unter günstigen Bedingungen und mit etwas Geduld gelingen Aufnahmen, die für soziale Medien vollkommen ausreichend sind, mit guten Details und stimmigen Farben.
Die OIS‑Unterstützung (optische Bildstabilisierung) hat sich verbessert. Das ist eines der wenigen echten Upgrades. Diese Funktion findet sich auch bei der günstigeren A17‑4G-Hauptkamera.
Die Zoomfunktionen der Kamera-App sollten Sie jedoch weitgehend meiden. Ein Zweifach-Zoom funktioniert noch einigermaßen, da es sich dabei nur um digitale Ausschnitte handelt. Die Vierfach- und Zehnfach-Zooms liefern dagegen nur ein körniges, unbrauchbares Ergebnis.
Wie bereits erwähnt, dient die Makrokamera primär dazu, das Handy mit einer Dreifachkamera auf der Rückseite schicker wirken zu lassen. Die Ergebnisse sind entsprechend mäßig, einige Beispiele sehen Sie unten.
Die 5‑Megapixel-Ultraweitwinkelkamera ist nur dann wirklich nützlich, wenn Sie sie gezielt einsetzen. Tatsächlich lohnt sich beim A17 im Alltag praktisch nur die Hauptkamera auf der Rückseite, und selbst die liefert nur bei guten Lichtverhältnissen zufriedenstellende Ergebnisse.
Die 13‑Megapixel-Frontkamera macht bei ausreichend Licht ebenfalls ordentliche Fotos. Sie bietet ein leichtes Weitwinkel-Objektiv. Selfies gelingen zuverlässig, sehen aber unspektakulär aus.
Akkulaufzeit & Aufladen
5.000-mAh-Akku
25-Watt-Aufladung
Kein Ladegerät im Lieferumfang
Akku und Ladefunktion sind identisch zum A16 5G. Sie bekommen einen soliden, aber nicht herausragenden 5.000‑Milliamperestunden-Akku und 25‑Watt-Ladegeschwindigkeit. Früher galt das als schnell, heute ist es eher durchschnittlich.
Chris Martin
Beim Galaxy A17 5G erreichen Sie bei leichter Nutzung etwa zwei Tage Akkulaufzeit, was solide ist, aber nicht wirklich beeindruckt. Im PCMark‑Benchmark Android Work 3.0 schaffte das Gerät 12 Stunden und 24 Minuten. Das sind genau zwei Stunden mehr als sein Vorgänger, aber immer noch kein herausragendes Ergebnis.
Beim Laden schafft das A17 5G mit dem passenden Ladegerät 28 Prozent in 15 Minuten und 54 Prozent in 30 Minuten. Samsung legt jedoch nur das Kabel bei, ein Ladegerät müssen Sie separat kaufen. Ein passendes Modell zu finden, ist jedoch schwieriger, als es scheint. Ein USB‑C-Ladegerät mit 25 Watt oder mehr reicht nicht immer aus. Ich habe etwa ein 67‑Watt-Ladegerät von Xiaomi ausprobiert und kam nur auf 16 Prozent in 15 Minuten und 32 Prozent in 30 Minuten.
Hinzu kommt, dass Samsung auf der offiziellen A17-Seite weder die 25‑Watt-Ladeleistung noch die Art des Ladens erwähnt. Mehr zu USB‑C-Ladegeschwindigkeiten und Standards finden Sie in unserem ausführlichen Guide.
Benutzeroberfläche & Apps
Android 15
One UI 7
Langer Software-Support
Ein Jahr nach dem Galaxy A16 gibt es eine neue Softwareversion: Das A17 5G kommt mit Android 15 und OneUI 7, Samsungs Benutzeroberfläche. OneUI 7 ist ein recht großes Update im Vergleich zu Version 6. Die Oberfläche wirkt vereinfachter und aufgeräumter. Dazu gibt es verschiedene Verbesserungen im Hintergrund, die die Nutzung angenehmer machen.
Samsungs UI war noch nie meine Lieblingsoberfläche, aber ich komme mit One UI 7 sehr gut zurecht und Funktionen wie die Now Bar helfen dabei. Dabei handelt es sich um eine kleine Leiste am unteren Rand des Sperrbildschirms (siehe oben), die Sie mit Echtzeit- oder aktuellen Informationen versorgt, zum Beispiel welche Musik gerade läuft.
Es gibt auch hübschere Animationen (auch wenn das A17 mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat) und eine natürliche Sprachsuche in den Einstellungen. Funktionen wie Galaxy Sharing und Samsung Pass, die das Versenden von Dateien erleichtern, ohne dass Sie sich Passwörter merken müssen, sind ebenfalls an Bord.
Chris Martin
Auf dem Smartphone sind allerdings meist auch die entsprechenden Google-Apps und -Funktionen vorinstalliert, die meiner Meinung nach insgesamt besser funktionieren. In der Google-App-Suite ist Gemini enthalten, einer der leistungsstärksten KI-Assistenten. Das ist praktisch, denn das A17 bietet keine Galaxy-KI-Funktionen, nicht einmal grundlegende Tools wie den Writing Assist. Das ist einer der größten Unterschiede zu den teureren Galaxy-Modellen.
Sie können Gemini über einen langen Druck auf die Power-Taste an der Seite starten. Circle to Search ist ebenfalls an Bord und lässt sich mit einem langen Druck auf die Home-Taste aufrufen.
Abgesehen von Samsungs größtenteils doppelten Google-Apps gibt es ein wenig Bloatware, die sich aber in Grenzen hält. Einige Microsoft-Apps sowie Anwendungen wie Temu, Spotify, Monopoly Go und ClearPay lassen sich fast alle deinstallieren.
Mein A17 erhielt gegen Ende des Tests das Update auf OneUI 8 (basierend auf Android 16). Im Vergleich zum Sprung von OneUI 6 auf 7 fällt dieses Update aber eher dezent aus.
Es ist beeindruckend, dass Samsung das Update so schnell auch für ein so günstiges Smartphone bereitstellt. Das A17 5G wird insgesamt sechs Jahre lang Software-Updates erhalten, einschließlich neuer Betriebssystemversionen. Das ist ein klarer Vorteil, der jedoch auch die Vorgängermodelle nach wie vor zu interessanten Optionen macht.
Preis & Verfügbarkeit
Angesichts der großen Ähnlichkeit zum Vorgänger ist es erfreulich, dass Samsung den Preis des Galaxy A17 5G unverändert gelassen hat.
Bei Online-Händler Amazon ist die 128-Gigabyte-Version bereits ab 287 Euro erhältlich. Die Ausführung mit 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher schlägt mit 309 Euro zu Buche.
Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test der besten Budget-Smartphones bis 300 Euro.
Chris Martin / Foundry
Fazit
Normalerweise ist unsere Antwort auf die Frage, ob sich der Kauf von Samsungs A-Serie lohnt, ein klares “ja”. Dieses Mal ist es allerdings nicht ganz so einfach. Es ist zwar positiv, dass Samsung den Preis unverändert lässt, doch beim A17 5G gibt es praktisch keine Innovationen oder Verbesserungen gegenüber dem Galaxy A16 5G.
Tatsächlich fällt mir in fast 15 Jahren Testpraxis kein anderes Smartphone ein, das seinem Vorgänger so ähnlich war. Samsung hat das Kameramodul auf der Rückseite leicht verändert, OIS zur Hauptkamera hinzugefügt und das Gerät etwas dünner und leichter gemacht.
Doch bei gleichem Display, Prozessor, Hauptkamera, Akku, Ladegeschwindigkeit, Arbeitsspeicher, Speicherplatz wirkt das nicht wie ein lohnenswertes jährliches Update. Auch wenn mir die neue blaue Farbversion gefällt und Samsung lange Software-Unterstützung bietet, gilt Letzteres genauso für das Galaxy A16 5G. Die Frage bleibt also: Warum sollten Sie dieses neue Modell kaufen?
Letztlich hängt es vermutlich von der Verfügbarkeit ab. Das Galaxy A16 5G ist bereits nicht mehr im offiziellen Samsung-Shop erhältlich. Das A17 5G wird sicher häufiger rabattiert, doch wenn Sie den Vorgänger deutlich günstiger bekommen, ist er nach wie vor die bessere Wahl.
Wenn Sie kein 5G benötigen, könnte das Galaxy A17 4G ein Schnäppchen sein. Alternativ lohnt sich ein Blick auf das CMF Phone Pro 2, wenn Sie nicht an Samsung gebunden sind.
Diesen Artikel finden Sie auch inklusive FAQ und etlichen Testbildern bei unseren Kollegen der PC-Welt.
Obwohl es sich um eine der wichtigsten Serien für Samsungs Verkaufszahlen handelt, hat sich das Galaxy A17 fast unbemerkt auf den Markt geschlichen. Das Smartphone ist sowohl als 4G‑ als auch als 5G‑Variante erhältlich. In unserem Test konzentrieren wir uns auf die 5G-Version und finden heraus, ob das A17 tatsächlich das beste Budget-Smartphone des Jahres ist.
Design & Verarbeitung
- Typisches Samsung‑Design
- Etwas dünner und leichter als das A16 5G
- Rückseite aus Kunststoff
Samsung schafft es auch bei seinen günstigeren Galaxy-A-Modellen, dass sie hochwertig wirken. Auf den ersten Blick erkennt man oft nicht, dass es sich um ein A-Modell und nicht um ein S-Serie-Flaggschiff handelt.
Das A17 5G orientiert sich stark am Vorgänger, mit ein paar kleinen Anpassungen. Den typischen Samsung-Look behält es bei, wirkt dieses Jahr aber etwas dünner und leichter.

Chris Martin
Mit 7,5 Millimetern Bauhöhe und 192 Gramm liegt das A17 5G angenehm schlank und leicht in der Hand. Auch das neueste Modell der Reihe kommt ohne Metall im Gehäuse aus. Samsung kombiniert einen Kunststoffrahmen und eine Rückseite aus Glasfaser mit einer Gorilla-Glass-Victus-Front.
Das Smartphone ist in Blau, Grau und Schwarz erhältlich und bietet weiterhin IP54-Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Besser wäre natürlich eine höhere Zertifizierung wie bei den Flaggschiffen mit IP68, die auch gegen Untertauchen schützt – hier ist also noch Potenzial nach oben.
Außerdem hat Samsung die einzelnen Lochkamera-Module auf der Rückseite gegen einen länglichen Kamerablock getauscht, ähnlich wie beim Galaxy A36 und A56. Mir gefällt der alte Stil besser, aber insgesamt sieht das Smartphone weiterhin gut aus.

Chris Martin
Zu guter Letzt gibt es noch die Key Island 2.0, die Samsung als “überarbeitet” bezeichnet. Es bleibt jedoch unklar, worin genau diese “Überarbeitungen” bestehen. Die Key Island ist eine hervorgehobene Stelle an der Gehäuseseite, an der Power- und Lautstärketasten sitzen. Das Feature ist praktisch und hilft dabei, den Fingerabdruckscanner im Power-Button schnell zu ertasten.
Bildschirm & Lautsprecher
- 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 90 Hertz
- Tropfenförmige Display-Aussparung für Selfie-Kamera
- Keine Stereo-Lautsprecher
In diesem Bereich bleibt alles beim Alten im Vergleich zum A16 5G. Sie bekommen weiterhin ein großes 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 90 Hertz Bildwiederholrate und Full-HD+-Auflösung.
Die Farben wirken kräftig, und die 90 Hertz sorgen für eine flüssige Darstellung. 120 Hertz mögen verlockend sein, bei einem Budget-Smartphone sind sie aber nicht unbedingt die beste Wahl, weil Leistung und Akkulaufzeit darunter leiden können.

Chris Martin
Merkwürdigerweise läuft das Display standardmäßig nur mit 60 Hertz, angeblich um die Akkulaufzeit zu schonen, was die 90 Hertz fast überflüssig macht. Stellen Sie in den Einstellungen unter “Anzeige” bei “Motion Smoothness” auf “Hoch”, um das volle Potenzial zu nutzen.
Das Display bietet einen hervorragenden Kontrast und ist ausreichend hell, sodass Sie es in vielen Situationen gut ablesen können. Ich habe mit einem professionellen Colorimeter 357 Nits bei voller Helligkeit gemessen. Theoretisch erreicht das Panel im High-Brightness-Modus 800 Nits.
Ein Nachteil ist der vergleichsweise breite Rahmen, besonders am unteren Rand, sowie die tropfenförmige Frontkamera, die inzwischen etwas altmodisch wirkt. Im Alltag fallen diese Details im Vergleich zu Samsungs teureren Galaxy-Modellen kaum auf, können aber für einige ein Grund sein, etwas mehr zu investieren.
Wenn Sie ein günstiges Galaxy-Smartphone suchen, fallen Ihnen diese Minuspunkte nach ein bis zwei Wochen kaum noch auf. Wer ein etwas hochwertigeres Gerät sucht, sollte sich das CMF Phone 2 Pro ansehen. Es bietet einen schmaleren Rahmen, höhere Helligkeit, eine Punchhole-Kamera und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz.
Ebenfalls unverändert zum A16 ist das Fehlen von Stereo-Lautsprechern. Sie müssen sich mit dem Mono-Lautsprecher am unteren Rand begnügen, der zwar recht klar klingt, aber keinerlei Tiefe bietet. Auch hier könnte Samsung nachbessern, denn es würde nicht viel kosten, den Klang für Medieninhalte zu verbessern.
Ausstattung & Rechenleistung
- Samsung Exynos 1330 Chip
- 4/8 GB Arbeitsspeicher
- 128/256 GB interner Speicher
Die Ähnlichkeiten zum A16 setzen sich auch bei den Hardware-Spezifikationen fort. Das Smartphone besitzt weiterhin den Einsteiger-Prozessor Exynos 1330, kombiniert mit 4 Gigabyte RAM und 128 oder 256 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte RAM.

Chris Martin
Ein Vorteil beim Speicher ist, dass Sie den Micro‑SD-Kartensteckplatz nutzen können, um ihn um bis zu 2 Terabyte zu erweitern. Dabei belegt die Speicherkarte allerdings einen der Nano‑SIM-Slots, sodass das Handy nur Dual‑SIM-fähig ist, wenn Sie keine Speicherkarte einsetzen.
Es überrascht nicht, dass die Leistung mit der des A16 übereinstimmt. Das Smartphone läuft in einfachen Situationen gut, doch bei häufigen Übergängen oder mehreren Hintergrundprozessen kommt es jedoch zu Pausen und Rucklern, an die man sich gewöhnen muss. Es ist außerdem schade, dass das Galaxy A17 keinen eSIM-Support bietet.
Wie oben bereits erwähnt, sollten Sie darauf achten, dass das Display die 90 Hertz Bildwiederholrate nutzt, um ein flüssigeres Nutzererlebnis zu erhalten.

Chris Martin
Von einem Budget-Smartphone sollte man beim Gaming nicht zu viel erwarten, dennoch lief “Asphalt Legends” überraschend flüssig, selbst bei 60 Hertz und höheren Grafikeinstellungen. Für “Genshin Impact” ist das Handy jedoch nicht ausgelegt.
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, wie wenig sich gegenüber dem Galaxy A16 5G geändert hat. Das A17 5G unterstützt weiterhin nur Wi‑Fi 5 in Dual-Band und Bluetooth 5.3. Im Alltag fällt das vielleicht kaum auf, aber es zeigt deutlich, wie wenig Samsung an diesem Modell verändert hat.
Samsung Galaxy A17 5G Benchmarks

Chris Martin
Kameras
- 50-MP-Hauptkamera
- Ultraweitwinkel- und Makroobjektiv
- 13-MP-Selfie-Kamera
Das Galaxy A17 5G verfügt über ein Dreifach-Kamera-System auf der Rückseite. Es ist identisch mit dem des Galaxy A16 5G. Drei Kameras klingen zunächst spannend, Sie sollten jedoch nicht zu viel erwarten.
Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf und wird von einer 5‑Megapixel-Ultraweitwinkel- sowie einer 2‑Megapixel-Makrokamera ergänzt. Letztere dient eigentlich nur dazu, die Kameraanzahl zu erhöhen, wie wir es schon bei vielen günstigen Smartphones gesehen haben.

Chris Martin
Die Hauptkamera liefert ordentliche Fotos, vorausgesetzt, Sie fotografieren hauptsächlich tagsüber und idealerweise bei gutem Wetter im Freien. Unter günstigen Bedingungen und mit etwas Geduld gelingen Aufnahmen, die für soziale Medien vollkommen ausreichend sind, mit guten Details und stimmigen Farben.
Die OIS‑Unterstützung (optische Bildstabilisierung) hat sich verbessert. Das ist eines der wenigen echten Upgrades. Diese Funktion findet sich auch bei der günstigeren A17‑4G-Hauptkamera.
Die Zoomfunktionen der Kamera-App sollten Sie jedoch weitgehend meiden. Ein Zweifach-Zoom funktioniert noch einigermaßen, da es sich dabei nur um digitale Ausschnitte handelt. Die Vierfach- und Zehnfach-Zooms liefern dagegen nur ein körniges, unbrauchbares Ergebnis.
Wie bereits erwähnt, dient die Makrokamera primär dazu, das Handy mit einer Dreifachkamera auf der Rückseite schicker wirken zu lassen. Die Ergebnisse sind entsprechend mäßig, einige Beispiele sehen Sie unten.
Die 5‑Megapixel-Ultraweitwinkelkamera ist nur dann wirklich nützlich, wenn Sie sie gezielt einsetzen. Tatsächlich lohnt sich beim A17 im Alltag praktisch nur die Hauptkamera auf der Rückseite, und selbst die liefert nur bei guten Lichtverhältnissen zufriedenstellende Ergebnisse.
Die 13‑Megapixel-Frontkamera macht bei ausreichend Licht ebenfalls ordentliche Fotos. Sie bietet ein leichtes Weitwinkel-Objektiv. Selfies gelingen zuverlässig, sehen aber unspektakulär aus.
Akkulaufzeit & Aufladen
- 5.000-mAh-Akku
- 25-Watt-Aufladung
- Kein Ladegerät im Lieferumfang
Akku und Ladefunktion sind identisch zum A16 5G. Sie bekommen einen soliden, aber nicht herausragenden 5.000‑Milliamperestunden-Akku und 25‑Watt-Ladegeschwindigkeit. Früher galt das als schnell, heute ist es eher durchschnittlich.

Chris Martin
Beim Galaxy A17 5G erreichen Sie bei leichter Nutzung etwa zwei Tage Akkulaufzeit, was solide ist, aber nicht wirklich beeindruckt. Im PCMark‑Benchmark Android Work 3.0 schaffte das Gerät 12 Stunden und 24 Minuten. Das sind genau zwei Stunden mehr als sein Vorgänger, aber immer noch kein herausragendes Ergebnis.
Beim Laden schafft das A17 5G mit dem passenden Ladegerät 28 Prozent in 15 Minuten und 54 Prozent in 30 Minuten. Samsung legt jedoch nur das Kabel bei, ein Ladegerät müssen Sie separat kaufen. Ein passendes Modell zu finden, ist jedoch schwieriger, als es scheint. Ein USB‑C-Ladegerät mit 25 Watt oder mehr reicht nicht immer aus. Ich habe etwa ein 67‑Watt-Ladegerät von Xiaomi ausprobiert und kam nur auf 16 Prozent in 15 Minuten und 32 Prozent in 30 Minuten.
Hinzu kommt, dass Samsung auf der offiziellen A17-Seite weder die 25‑Watt-Ladeleistung noch die Art des Ladens erwähnt. Mehr zu USB‑C-Ladegeschwindigkeiten und Standards finden Sie in unserem ausführlichen Guide.
Benutzeroberfläche & Apps
- Android 15
- One UI 7
- Langer Software-Support
Ein Jahr nach dem Galaxy A16 gibt es eine neue Softwareversion: Das A17 5G kommt mit Android 15 und OneUI 7, Samsungs Benutzeroberfläche. OneUI 7 ist ein recht großes Update im Vergleich zu Version 6. Die Oberfläche wirkt vereinfachter und aufgeräumter. Dazu gibt es verschiedene Verbesserungen im Hintergrund, die die Nutzung angenehmer machen.
Samsungs UI war noch nie meine Lieblingsoberfläche, aber ich komme mit One UI 7 sehr gut zurecht und Funktionen wie die Now Bar helfen dabei. Dabei handelt es sich um eine kleine Leiste am unteren Rand des Sperrbildschirms (siehe oben), die Sie mit Echtzeit- oder aktuellen Informationen versorgt, zum Beispiel welche Musik gerade läuft.
Es gibt auch hübschere Animationen (auch wenn das A17 mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat) und eine natürliche Sprachsuche in den Einstellungen. Funktionen wie Galaxy Sharing und Samsung Pass, die das Versenden von Dateien erleichtern, ohne dass Sie sich Passwörter merken müssen, sind ebenfalls an Bord.

Chris Martin
Auf dem Smartphone sind allerdings meist auch die entsprechenden Google-Apps und -Funktionen vorinstalliert, die meiner Meinung nach insgesamt besser funktionieren. In der Google-App-Suite ist Gemini enthalten, einer der leistungsstärksten KI-Assistenten. Das ist praktisch, denn das A17 bietet keine Galaxy-KI-Funktionen, nicht einmal grundlegende Tools wie den Writing Assist. Das ist einer der größten Unterschiede zu den teureren Galaxy-Modellen.
Sie können Gemini über einen langen Druck auf die Power-Taste an der Seite starten. Circle to Search ist ebenfalls an Bord und lässt sich mit einem langen Druck auf die Home-Taste aufrufen.
Abgesehen von Samsungs größtenteils doppelten Google-Apps gibt es ein wenig Bloatware, die sich aber in Grenzen hält. Einige Microsoft-Apps sowie Anwendungen wie Temu, Spotify, Monopoly Go und ClearPay lassen sich fast alle deinstallieren.
Mein A17 erhielt gegen Ende des Tests das Update auf OneUI 8 (basierend auf Android 16). Im Vergleich zum Sprung von OneUI 6 auf 7 fällt dieses Update aber eher dezent aus.
Es ist beeindruckend, dass Samsung das Update so schnell auch für ein so günstiges Smartphone bereitstellt. Das A17 5G wird insgesamt sechs Jahre lang Software-Updates erhalten, einschließlich neuer Betriebssystemversionen. Das ist ein klarer Vorteil, der jedoch auch die Vorgängermodelle nach wie vor zu interessanten Optionen macht.
Preis & Verfügbarkeit
Angesichts der großen Ähnlichkeit zum Vorgänger ist es erfreulich, dass Samsung den Preis des Galaxy A17 5G unverändert gelassen hat.
Bei Online-Händler Amazon ist die 128-Gigabyte-Version bereits ab 287 Euro erhältlich. Die Ausführung mit 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher schlägt mit 309 Euro zu Buche.
Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test der besten Budget-Smartphones bis 300 Euro.

Chris Martin / Foundry
Fazit
Normalerweise ist unsere Antwort auf die Frage, ob sich der Kauf von Samsungs A-Serie lohnt, ein klares “ja”. Dieses Mal ist es allerdings nicht ganz so einfach. Es ist zwar positiv, dass Samsung den Preis unverändert lässt, doch beim A17 5G gibt es praktisch keine Innovationen oder Verbesserungen gegenüber dem Galaxy A16 5G.
Tatsächlich fällt mir in fast 15 Jahren Testpraxis kein anderes Smartphone ein, das seinem Vorgänger so ähnlich war. Samsung hat das Kameramodul auf der Rückseite leicht verändert, OIS zur Hauptkamera hinzugefügt und das Gerät etwas dünner und leichter gemacht.
Doch bei gleichem Display, Prozessor, Hauptkamera, Akku, Ladegeschwindigkeit, Arbeitsspeicher, Speicherplatz wirkt das nicht wie ein lohnenswertes jährliches Update. Auch wenn mir die neue blaue Farbversion gefällt und Samsung lange Software-Unterstützung bietet, gilt Letzteres genauso für das Galaxy A16 5G. Die Frage bleibt also: Warum sollten Sie dieses neue Modell kaufen?
Letztlich hängt es vermutlich von der Verfügbarkeit ab. Das Galaxy A16 5G ist bereits nicht mehr im offiziellen Samsung-Shop erhältlich. Das A17 5G wird sicher häufiger rabattiert, doch wenn Sie den Vorgänger deutlich günstiger bekommen, ist er nach wie vor die bessere Wahl.
Wenn Sie kein 5G benötigen, könnte das Galaxy A17 4G ein Schnäppchen sein. Alternativ lohnt sich ein Blick auf das CMF Phone Pro 2, wenn Sie nicht an Samsung gebunden sind.
Diesen Artikel finden Sie auch inklusive FAQ und etlichen Testbildern bei unseren Kollegen der PC-Welt.