Betrugsversuche sind in deutschen Online-Shops Alltag – | Betrugsversuche sind in deutschen Online-Shops Alltag | ChannelPartner
„Künstliche Intelligenz und synthetische Identitäten werden künftig die Betrugsaktivitäten zusätzlich verschärfen“, prognostiziert Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland.CRIF Deutschland
Online-Betrug bleibt in Deutschland auf hohem Niveau: 95 Prozent der Online-Shops waren in den vergangen zwölf Monaten von Betrug betroffen; ein Viertel davon mit Schäden über 100.000 Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des Informationsdienstleisters CRIF. An umsatzstarken Tagen, zum Beispiel rund um den „Black Friday“ und die „Black Week“ ist die Bedrohung demnach besonders hoch.
Das ist nachvollziehbar: Wie die Fußgängerzone am Samstag oder der Weihnachtsmarkt Taschen- und Ladendiebe anlocken, weil sie hoffen in der Mase der Kunden unerkannt bleiben zu können, locken auch hohe Bestellvolumina und attraktive Angebote nicht nur Schnäppchenjäger, sondern auch Betrüger an. Die aktuelle CRIF-Umfrage zeigt, dass der Online-Betrug in Deutschland seit Jahren auf einem konstant sehr hohen Niveau liegt.
Online-Betrug in Deutschland ist seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau, nimmt aber immer noch weiter zu.CRIF Deutschland
Allerdings nehmen Betrugsversuchen dennoch immer weiter zu. In den vergangenen zwölf Monate berichten 45 Prozent der befragten deutschen E-Commerce-Unternehmen von noch eimal gestiegenen Betrugsrisiken. Für 42 Prozent der Shops ist die Entwicklung der Betrugsfälle auf hohem Niveau gleichgeblieben; lediglich 12 Prozent der Händler verzeichnen weniger Betrugsfälle als im Vorjahr.
Gestohlene Identitäten sind das größte Problem
Die häufigste betrügerische Praxis ist der Umfrage zufolge Identitätsdiebstahl: 76 Prozent der E-Commerce-Unternehmen waren bereits damit konfrontiert, dass sich ein Kunde als eine andere, reale Person ausgegeben hat. Darüber hinaus gaben 74 Prozent der Unternehmen an, Erfahrungen mit Betrugsversuchen durch falsche Namens- und/oder Adressangaben gemacht zu haben.
Mit diesen Betrugsformen haben die befragten Online-Shops in der Vergangenheit generell schon Erfahrungen gemacht.CRIF Deutschland
53 Prozent der Händler waren von sogenanntem Eingehungsbetrug betroffen. Dabei bestellt der Käufer, obwohl er bereits weiß, dass er die Rechnung nicht begleichen kann oder will, und die Ware dennoch ausgeliefert wird. 47 Prozent der Betrugsfälle resultieren aus gestohlenen Zahlungsdaten, zum Beispiel von Kreditkarten. 41 Prozent der Shops sehen im Account Takeover, wobei Täter das Kundenkonto einer anderen Person für ihre Bestellungen nutzen, eine häufige Betrugsform.
„Online-Shops sollten an umsatzstarken Tagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday besonders aufmerksam sein, Identitäts- und Zahlungskontrollen verstärken und ihre Betrugspräventionsstrategien überprüfen, um das Umsatzpotenzial nicht durch Verluste zu gefährden“, rät Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland.
„Wer einen Online-Shop betreibt, muss damit rechnen, Opfer von Betrug zu werden”, warnt Schlein. “Kaum ein Händler ist bislang verschont geblieben – viele mussten bereits erhebliche finanzielle Einbußen durch organisierten Betrug hinnehmen. Die Methoden der Täter werden dabei immer professioneller. Künstliche Intelligenz und synthetische Identitäten werden künftig die Betrugsaktivitäten zusätzlich verschärfen.“
Verlustbeträge der befragten Online-Shops in den vergangenen zwölf Monaten.CRIF Deutschland
Die gesamte Schadensumme der vergangenen zwölf Monate lag bei 42 Prozent der befragten Shops unter 10.000 Euro. 32 Prozent erlitten Verluste zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der befragten Online-Shops sieht sich mit Verlusten von über 100.000 Euro pro Jahr konfrontiert.
Schutzmaßnahmen der Online-Shops
Immer mehr Online-Händler setzen auf automatisierte Risk-, Ident- und Fraud-Prevention-Lösungen. Laut der Studie führen 94 Prozent der deutschen Online-Shops bereits Maßnahmen zur Betrugserkennung durch. 90 Prozent nutzen eine Kombination aus manuellen und automatisierten Maßnahmen. 75 Prozent sehen die Bestimmung risiko- und kundengerechter Präventionsmethoden aktuell als zentrale Aufgabe. Auch die Erkennung neuer Betrugsmuster wird von 62 Prozent als „besonders relevant“ eingestuft.
Die vollständige Studie „Betrug im E-Commerce 2025“ von CRIF mit allen Zahlen, Trends und Handlungsempfehlungen steht kostenlos als PDF-Datei zum Download bereit.
Betrug durch Verbraucher im Online-Handel
Steigende Schäden durch falsche Kunden
So wehren sich Händler gegen Fake Shops
Mit Künstlicher Intelligenz Online-Betrug bekämpfen

CRIF Deutschland
Online-Betrug bleibt in Deutschland auf hohem Niveau: 95 Prozent der Online-Shops waren in den vergangen zwölf Monaten von Betrug betroffen; ein Viertel davon mit Schäden über 100.000 Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des Informationsdienstleisters CRIF. An umsatzstarken Tagen, zum Beispiel rund um den „Black Friday“ und die „Black Week“ ist die Bedrohung demnach besonders hoch.
Das ist nachvollziehbar: Wie die Fußgängerzone am Samstag oder der Weihnachtsmarkt Taschen- und Ladendiebe anlocken, weil sie hoffen in der Mase der Kunden unerkannt bleiben zu können, locken auch hohe Bestellvolumina und attraktive Angebote nicht nur Schnäppchenjäger, sondern auch Betrüger an. Die aktuelle CRIF-Umfrage zeigt, dass der Online-Betrug in Deutschland seit Jahren auf einem konstant sehr hohen Niveau liegt.

CRIF Deutschland
Allerdings nehmen Betrugsversuchen dennoch immer weiter zu. In den vergangenen zwölf Monate berichten 45 Prozent der befragten deutschen E-Commerce-Unternehmen von noch eimal gestiegenen Betrugsrisiken. Für 42 Prozent der Shops ist die Entwicklung der Betrugsfälle auf hohem Niveau gleichgeblieben; lediglich 12 Prozent der Händler verzeichnen weniger Betrugsfälle als im Vorjahr.
Gestohlene Identitäten sind das größte Problem
Die häufigste betrügerische Praxis ist der Umfrage zufolge Identitätsdiebstahl: 76 Prozent der E-Commerce-Unternehmen waren bereits damit konfrontiert, dass sich ein Kunde als eine andere, reale Person ausgegeben hat. Darüber hinaus gaben 74 Prozent der Unternehmen an, Erfahrungen mit Betrugsversuchen durch falsche Namens- und/oder Adressangaben gemacht zu haben.

CRIF Deutschland
53 Prozent der Händler waren von sogenanntem Eingehungsbetrug betroffen. Dabei bestellt der Käufer, obwohl er bereits weiß, dass er die Rechnung nicht begleichen kann oder will, und die Ware dennoch ausgeliefert wird. 47 Prozent der Betrugsfälle resultieren aus gestohlenen Zahlungsdaten, zum Beispiel von Kreditkarten. 41 Prozent der Shops sehen im Account Takeover, wobei Täter das Kundenkonto einer anderen Person für ihre Bestellungen nutzen, eine häufige Betrugsform.
„Online-Shops sollten an umsatzstarken Tagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday besonders aufmerksam sein, Identitäts- und Zahlungskontrollen verstärken und ihre Betrugspräventionsstrategien überprüfen, um das Umsatzpotenzial nicht durch Verluste zu gefährden“, rät Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland.
„Wer einen Online-Shop betreibt, muss damit rechnen, Opfer von Betrug zu werden”, warnt Schlein. “Kaum ein Händler ist bislang verschont geblieben – viele mussten bereits erhebliche finanzielle Einbußen durch organisierten Betrug hinnehmen. Die Methoden der Täter werden dabei immer professioneller. Künstliche Intelligenz und synthetische Identitäten werden künftig die Betrugsaktivitäten zusätzlich verschärfen.“

CRIF Deutschland
Die gesamte Schadensumme der vergangenen zwölf Monate lag bei 42 Prozent der befragten Shops unter 10.000 Euro. 32 Prozent erlitten Verluste zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der befragten Online-Shops sieht sich mit Verlusten von über 100.000 Euro pro Jahr konfrontiert.
Schutzmaßnahmen der Online-Shops
Immer mehr Online-Händler setzen auf automatisierte Risk-, Ident- und Fraud-Prevention-Lösungen. Laut der Studie führen 94 Prozent der deutschen Online-Shops bereits Maßnahmen zur Betrugserkennung durch. 90 Prozent nutzen eine Kombination aus manuellen und automatisierten Maßnahmen. 75 Prozent sehen die Bestimmung risiko- und kundengerechter Präventionsmethoden aktuell als zentrale Aufgabe. Auch die Erkennung neuer Betrugsmuster wird von 62 Prozent als „besonders relevant“ eingestuft.
Die vollständige Studie „Betrug im E-Commerce 2025“ von CRIF mit allen Zahlen, Trends und Handlungsempfehlungen steht kostenlos als PDF-Datei zum Download bereit.
Betrug durch Verbraucher im Online-Handel
Steigende Schäden durch falsche Kunden